Legende
1958
Erster USA Aufenthalt in Fort Bliss Texas. Country & Rock´n´Roll. Live-Auftritte von Elvis Presley, Buddy Holly, Johnny Cash, Don Gibson. Ich war von da an ein Fan, und wollte immer so sein wie Elvis oder Johnny.(Schöner Traum, bis heute)
1961
Rückkehr nach Pinneberg. Erste Band, und mit 15 Jahren erster Auftritt in Schülerband. Ich konnte drei Akkorde spielen.
1962 - 1963
Erste Auftritte in Hamburg, u. a. St. Pauli. Im Indra und Kaiserkeller begeisterter Beobachter der Anfänge der Beat-Musik. Z. B. Beatles, Tony Sheridan. Konzerte von Everly Brothers, Fats Domino im Starclub. Als Höhepunkt erster und einziger Auftritt im Star-Club bei einem Beat-Wettbewerb. Dritter Platz (von vier Teilnehmern), total deprimiert. Lernte aber Achim Reichel von den Rattles kennen (ich sagte Hallo, er nichts), und war danach richtig stolz.
1963 – 1966
Erster Auftritt mit meiner eigenen Band (Ricky And The Blue Rebells) in Köln-Porz, damals noch eigene Stadt Porz. Traf Wilfried Loos Chef der Band „Dominos“ (Er sagte zu mir, du spielst zwar Scheiße Gitarre und singst wie ein verschüchteter Eskimo, aber das machst du ganz toll) Also wechselte ich zu den Dominos als zweiter Sänger und Rhytmus-Gitarrist, und hatte viele Auftritte in Köln, Troisdorf, Siegburg. Weil ich gut Beatles singen konnte, wurde ich zum Hauptsänger befördert und fühlte mich richtig gut. Immer Sex keine Drugs, aber viel Rock´n´Roll.
1967 – 1968
Wechsel in einige ganz schreckliche Tanz-Bands, aber viel Kohle. Erste Ehe. Hätte ich vielleicht alles nicht machen sollen.
1969 – 1977
Alles aus - Bundeswehr. Beruf. Keine Musik. Total unglücklich. Einziger Lichtblick: meine bis heute geliebte Tochter Lara.
1978 - 1985
Einstieg als Sänger in die bekannte Kölner Gruppe ""Brainstorm" (Hardrock). Ich komponierte und textete meine ersten Songs. Zuerst in Englisch, dann in Deutsch . Sieger der Phonoakademie, TV-Auftritte, Radio spielte meine Lieder, eine ganze Seite in der „Hör Zu“. Zum ersten mal waren meine Eltern stolz auf den langhaarigen Schreihals. Auftritte in England (Leicester, Birmingham, Nottingham). Wir spielten in tollen Blues- und Rock-Clubs (an einer VIP-Wall unterschrieb ich knapp unter Mark Knopfler und Keith Richard). Erste Platte "Overkill". Wegen zu harter Texte lehnte die EMI ab. Dreitausend Platten wurden von einem kleinem Plattenlabel verkauft, danach ständig wechselnde Bandmitglieder. Im Vorprogramm von Klaus Lage, Zeltinger, BAP. Kein Erfolg. Das ENDE von "Brainstorm".
1986
Gründung der Retortenband Bagdad. Bei den Aufnahmen zur ersten LP wurde ich vom Manager (Arschloch) gefeuert, weil ich nicht so gut singen konnte wie Lou Gramm (Foreigner). Aber wer kann das schon. Die Band hatte ohne mich noch drei Auftritte, dann wurden alle gefeuert. Fand ich OK.
1987 – 1988
Ich komponierte und textete, sogar für den Grand Prix, alles wurde abgelehnt. Fünf Songs in die engere Wahl zur Intercord nach Hamburg geschickt, aber der Smokie Sänger lehnte ab. Depri! Soll ich jetzt aufhören ??
So tritt Mann nicht ab !!!!
1989 – 1991
Back to the Roots. Sänger und Gitarrist in der Aachener (sorry, Stolberger) Country-Band "Gostriders". Auftritte in Deutschland, Holland, Belgien. Endlich wieder Applaus, Publikum. Ich war wieder glücklich.
1992
Trennung wegen musikalischer Differenzen (sind aber immer noch Freunde).Tom T. Marshall wurde geboren.
1993
Auftritte unplugged. Wenig zu tun. Schöner Mist. Aber Hauptsache Musik!
1994
Aufnahme der ersten Cassette, mit Liedern von Garth Brooks. Einige Auftritte die wegen der guten Qualität und des Erfolgs beim Publikum von den lieben Kollegen nicht mehr belächelt wurden. Sollte mit einem Schlagersänger (Wolfgang "Wolle") auftreten. Wollte nicht, ärgere mich noch heute darüber! Für Audi/Shell mehrere Auftritte am Nürburgring, mit VIP-Lounge und Helikopterflug über die Eifel, sehr edel. Plauderte mit "Strietzel Stuck" und anderen Renn-Assen.
1995
Erster Auftritt im American-Embassy-Club Bad Godesberg. Das war der Durchbruch für Tom T. Marshall. Die amerikanischen Manager des Clubs und die Gäste mochten Tom T. M. Viele Konzerte. Auf den Plakaten stand immer "Sold Out". Die US-Besucher sagten, Tom T. ist einer von uns. Er pisst Red White and Blue. Tom T. we love you.
Sang mit Oskar Lafontaine Bergmannslieder (!) auf einem Rheindampfer.
1996
Erste Einladung in die USA, in Las Vegas im Stardust. Ich als Countrymusiker in der Heimat. Great. Ganz viele unbekannte Bands, aber suuuper guuuut!
Erste CD. Viele Konzerte in Deutschland. Erstes Konzert in der Schweiz. Wurde mit neuer Frau und Kind belohnt. Auftritt mitWolfgang Fierek in Ingolstadt. Spielte beim Kanzlerfest für Helmut Kohl.
1997
Florida. Die USA sind schon eine Reise wert. Viele Gigs. Erstes Konzert im Hanky-Panky (Bielefeld). Der einzige Solo-Künstler mit Erfolg.
Die ersten Konzerte in München, Hamburg, Bremen und Berlin - weite Anreise, aber super Hotels und eben immer "on the road", tolles Gefühl.
1998
Auftritte in der Schachtschleuse in Minden, in Geiselwind (damals größte Country-Veranstaltung in Deutschland), bei den Rhein-Main Harley Rebellen, und im Country in Ingolstadt( Kix Brooks hörte zu und applaudierte).
Tom T. wurde von den Gästen des American-Embassy Club dazu auserwählt, das Abschlusskonzert zu geben. Ich war gerührt. Tränen. Das Ende der amerikanischen Ansiedlung in Bonn.
1999
Ich hatte die Ehre, beim Kanzler zu spielen. Gerhard liebt Elvis. Wunderschöne Fahrt auf der Spree und dem Wannsee. Die Politprominenz rockte bis nach Mitternacht. Zweite CD wurde super toll. Ich spiele im Steigenberger als einziger "Alleinunterhalter" im grossen Ballsaal beim amerikanischen Wochenende. Lernte B. Böttinger (lustig) und I. Berben (zerbrechlich, aber gaaanz lieb) kennen, aber leider nicht lieben.Zum Jahrtausendwechsel bei den Fechtern in Tauberbischofsheim, alles sehr üppig: Gage, Dekolletés, Essen und Trinken.
2000
Wurde wieder nach Berlin eingeladen. Helmut Schmidt (Kanzler a.D.) fand mich ganz schlimm, trotzdem smalltalk und shake hands. Tolle Kondition der Minister Schmidt und Riester, eine Stunde Rock´n´Roll ohne Unterbrechung. Erster Auftritt im American-Diner in Köln-Rath.
2001
Dritte CD. Viele Auftritte mit Cripple Creek Band, Silverwood und vielen anderen guten (lauten) Countrybands im Hanky-Panky. Zusammen mit Manfred Manns Earthband (oh ja) beim Great American Weekend in den Messehallen Bad Salzuflen. Habe zur Bundestagswahl in Düsseldorf gespielt. Mit meiner Musik wurde erstmals der Wahlkreis direkt gewonnen.
2002
Im Vorprogramm mit Truck Stop, Tom Astor (hat´nen ganz tollen Gitarristen). Weinfest in Bad Neuenahr/ Ahrweiler auf dem Marktplatz. Proppevoll. Applaus ohne Ende. Feeling allright.
2003
Um Nervenzusammenbruch und Scheidung zu entgehen (wir haben ja auch noch einen Beruf), Reduzierung der Konzerte, die weiter entfernt sind.
Vierte CD, sehr gelobte Rock´n´Roll CD, das Richtige für Ihre Party. Umjubelter Auftritt in Zürich zum Nationalfeiertag der Schweiz, am 1sten August.
2004
Fünfte CD, nur Country, echt gut, müsst Ihr kaufen. Tolles Konzert in den Rheinauen in Bad Godesberg. Beim Konzert des General Anzeiger sahen und hörten mich fast 5000 Menschen. Tolles Gefühl. Herr Blüm erkannte uns wieder und sagte ganz lieb "Guten Tag".
Freue mich schon auf das Sylvesterkonzert im American Diner, vor ausgesuchtem Publikum. Dunkler Anzug, oh jeh.
Habe im Dezember zum ersten Mal ein Beat-Konzert in Porz gegeben. Soll 2005 wiederholt werden.
2005
Auf jeden Fall Musik. Wir brauchen Ruhe, Erholung. Sechste CD in Vorbereitung. Diesmal Beat,Country und Rock´n´Roll.
The Beat goes on and on and on - something for everybody!
Endlich die Chance, auf dem Dachgarten des General-Anzeiger in Bonn zu spielen. Hoffentlich klappt es.
Bis 65 mache ich weiter, zum Entsetzen meiner Frau. Ich brauche Gitarre, Gesang, Bühne und Menschen, die mich hören wollen.
Ich freue mich auf Euch. Ohne Musik würde ich sehr schnell sterben!
Wer will das schon?
Sylvester-Party im American Diner ein voller Erfolg.
Dachgarten wurde wieder nichts. 2005 nur zusammen mit Still Collins in den Mai gerockt. Country keine Chance. In Rheinbach für den General-Anzeiger vor vielen tausend Besuchern, dreimal gespielt. Tolle Atmosphäre auf dem alten Marktplatz.
Schönes Konzert für den Kölner PP im Park vor einer alten Villa. Wieder in den Rheinauen vor ausverkauftem Haus (pardon Biergarten). Tolles Duett mit Jodie, gaaanz viel Beifall.
Tolles Konzert in Winterberg im 5-Sterne-Hotel. Zuerst ratlose Gesichter bei den Gästen. Dann standing ovations nach 2 Stunden Zugaben ?! ZUm Jahresabschluss wunderschönes Open-Air-Konzert in der Schweiz. Viel Schnee, noch mehr Beifall.
2006 kann kommen.
2006
Das mit den weniger Konzerten war wohl ein Traum.
Im Hollywood-Safari-Park zwei tolle Tage. Mit der Oldtimer Show und Tom T. Marshall. Dort erster grosser Auftritt mit den tollen Mary Ann Linedancers. Sonntag abend nach dem letzten Ton sofort fürs nächste Jahr engagiert. Zum x-ten Mal in Eichhof gespielt. Die Freude in den Gesichtern der Menschen, einfach nur schön. Obligatorischer Auftritt im Park-Restaurant Rheinaue Bonn-Bad Godesberg. Jodie wieder dabei, haben uns wirklich gefreut - klasse Gig. Super Auftritt in Plittersdorf im Festzelt. Proppe voll. Meine Vorgruppe spielte Ruut-Wiess-Karneval. Tolle Stimmung. Hatte Bedenken, doch nach dem dritten Song standen die Besucher auf den Stühlen. Gewagter Auftritt am 11.11. (ja). Ging alles gut. In Soest ins neue Jahr gespielt.
Neue CD "Still Alive".
Hoffentlich noch so etwa 50 Jahre - aber nur mit Musik.
Bis 2007.....
Ich bedanke mich bei (Reihenfolge ist unwichtig und hat fast keine Bedeutung):
Jeanine, Kurt & Ursula, Birgit & Dieter, Brigitte & Andreas, Angie, Doris & Willie, Meike, Dusty, Hardy, Jodie, Mike & Harald, Helmuuttt, Heinz-Alfons, Jens M, Klaus, Herbert & Anette, Uwe, Ray, Detlev, Ulli, Olaf, Siegfried, Mannie, Steffen, Christoph, Klaus, Albrecht, Lara & Markus. Ich habe bestimmt viele vergessen und bitte deshalb hier um Verzeihung.
Last but not least ein grosses Dankeschön an die Line-Dance-Formationen:
Seven Hills Outlaws, Wild-West-Linedancers, Dancing Desperados, Copper City Pioneers.Bei allen Musikern und Bands, mit denen ich spielen durfte oder musste, möchte ich mich recht herzlich bedanken. Das Leben kann ja so schön sein!
Ich wünsche allen lieben Menschen ein gesundes und erfolgreiches 2005.
Euer Tom T. Marshall, Jeanine Liechti, Rainer Giehl